Christmas Chutney

Dieses würzige, fruchtig-süß-säuerliche Chutney habe ich etwa zwei Wochen vor Weihnachten zubereitet, in hübsche Gläser abgefüllt und Freunden und Bekannten geschenkt. Es schmeckt wunderbar zu kaltem Fleisch, Fisch und Käse. Die Begeisterung war ebenso groß wie die Nachfrage nach dem Rezept.

Chutneys stammen ursprünglich aus der indischen Küche und fanden ihren Weg nach Europa über die Briten, die bis 1947 Kolonialmacht auf dem indischen Subkontinent waren. Auch heute noch finden sich im Vereinigten Königreich indische Lokale an jeder Ecke.

Traditionell verwendet man Gemüse oder Obst als Basis für ein Chutney. Die Kombination von Zucker und Essig sorgt für den klassischen süß-sauren Geschmack. Chili und Ingwer verleihen einem Chutney den nötigen Pep. Wenn Chutneys eingekocht und in saubere, sterile Gläser abgefüllt werden, lassen sie sich dank des Zuckers und des Essigs problemlos für einige Woche konservieren.

Zutaten
450 g Äpfel oder eine Mischung aus Äpfeln und Birnen
500 g Trockenfrüchte, z.B. Aprikosen, Feigen, ein paar Cranberries verleihen dem Chutney auch optisch eine interessante Note
150 ml Apfelessig
100-150 g Rohrzucker
1 abgeriebene Orangenschale
Saft einer ausgepressten Orange
1-2 EL Lebkuchengewürz
etwas Ingwer (nach Geschmack)
Chili (nach Geschmack)
1 Schuss Rum (optional)

Zubereitung
Das frische Obst schälen, entkernen und in kleine Stückchen schneiden, das Trockenobst ebenfalls zerkleinern. Den Ingwer fein reiben.

Das frische und das getrocknete Obst zusammen mit dem Saft der ausgepressten Orange und dem Abrieb der Orangenschale, dem Ingwer, den Gewürzen, dem Rohrzucker und dem Apfelessig in einen großen Topf geben und langsam unter ständig Rühren erhitzen. Sobald sich der Zucker aufgelöst hat, alles zum Kochen und unter ständigem Rühren etwa 45 min einkochen lassen. Nach etwa 30 min den Rum dazugeben.

Das Chutney heiß in saubere, sterile Marmeladengläser abfüllen, diese gut verschließen und auf den Kopf stellen. So lässt sich das Chutney einige Wochen konservieren.

Foto: © Andreas Göllner | pixabay.com